zauberauge43
Nikname: (zauberauge43)
Utes Zauberwelt

http://www.ute-richter.de

Mein Name ist Ute Richter. Ich wohne in 44869 Bochum, Horneburg 31. Geboren wurde ich 1959 im Sternzeichen der Waage. Mit meinem Schatz Heiko, bin ich seit April 1976 zusammen und seit dem 15.04.1977 verheiratet. Ob Ihr es glaubt oder nicht, wir sind immer noch glücklich miteinander.

Wir haben zwei erwachsene Töchter. Nicole ist 25 und Jacqueline ist 21 Jahre alt. Ich selber bin nur Hausfrau. Meine Hobbys sind neben den Tieren, Kreuzworträtsel lösen, an Preisausschreiben teilnehmen und lesen.
Ich besitze ein Terrarium mit drei wunderschönen Pfeilgiftfröschen. Ein Brackwasseraquarium, ein Süßwasser und ein Seewasseraquarium. Zwei Nymphensittiche die im November 2001 geboren wurden, und natürlich meine Lieblinge die Chinchillas. Zur Zeit halte ich drei Stück. Es handelt sich um ein Standartweibchen mit Namen Jacky, das am 25.06.1999 bei mir geboren wurde. Seit dem 22.05.2002 lebt sie in Gemeinschaft mit einem Black Velvet Bock Namens Blacky, der am 13.02.2002 geboren wurde. Beide leben zusammen in einer großen Voliere.
Die Voliere ist unterteilt, im unteren kleineren Teil lebt mein größter Schatz, mein 20 1/2 jähriger Standartbock Namens Fips. Fips ist mein 1. Chinchilla und wird auch immer einen besonderen Platz in meinen Herzen behalten. Leider ist er mittlerweile blind und riecht so gut wie nichts mehr. Auch hören kann er leider nicht mehr so gut. Jedoch erfreut er sich seines Lebens und ich bin überglücklich das er noch lebt.
Ich bin nur Halterin und keine Züchterin. Zwar hatten wir auch schon ab und zu mal Nachwuchs, aber das ist schon längere Zeit her. Mein derzeitiges Paar, Jacky und Blacky haben zusammen noch keinen Nachwuchs gehabt.
Seit dem 23.02.2002 bin ich in der Chinchillagroup. Schuld daran ist mein geliebter Schatz, der während ich schlief, im Internet herumschnüffelte und durch Zufall auf die Chinchillagroup stieß. Und wie Heiko nun einmal ist, er meinte es gut mit mir, meldete er mich ohne meine Wissen in der Group an. Wie ich wach wurde, beichtete er mir alles. Zuerst war ich total sauer. Aber als er mir dann die Group zeigte und ich auch sofort so herzlich und gut aufgenommen worden bin, konnte ich meinem süßen Scheusal nicht mehr böse sein.
Heute bin ich ihm über alles dankbar. Es gefällt mir sehr gut. Einige Mitglieder habe ich bereits persönlich kennen und schätzen gelernt. Viele kenne ich leider nur durch die Mails oder den herzlichen Telefonaten die wir miteinander führen. Mir wurde schon sehr oft und sehr gut geholfen wenn ich Probleme hatte. Schön ist es auch das man nicht nur über Chinchillas sprechen kann, sondern auch mal über private oder nonchinchilla Probleme. Durch die Group bin ich auch am 02.05.2002 an meinen süßen Blacky gekommen, auf den ich sehr stolz bin.

Chinchillafieber,
oder wie wurden wir Tierkrank
Es war im Sommer 1995. Mein Mann und ich befanden uns in einem Bochumer Lebensmittelgeschäft, als eine Verkäuferin mit einem kleinen Pappkarton auf uns zu trat. Sie meinte irgend jemand habe eine Ratte oder so etwas ähnliches in dem Geschäft ausgesetzt. Wir schauten uns das Tier im Karton an. Eine Ratte oder ein anderes, bei uns frei lebende Tier konnte es nicht sein, das sahen wir sofort. Da die Verkäuferin das Tier vor dem Laden aussetzen wollte, nahmen wir es ihr ab und mit nach Hause.

Jetzt war erst einmal die Fachliteratur gefragt. Nach mehreren Lesestunden und intensivem Bilder Vergleichen waren wir uns sicher. Das musste ein junger DEGU sein. Zu diesem Zeitpunkt war unser Bildungsstand, bezüglich der Haltung von Nagetieren, fast auf dem Nullpunkt. Aber wir hatten ja Fachliteratur und als Aquarianer auch jede Menge leere Aquarien im Keller. Wir stellten also ein leeres Aquarium auf. Die Abdeckung wurde aus dünnmaschigem Drahtgitter gefertigt. Ein Trinkgefäß war schnell gefunden und unser DEGU bezog seine neue Heimat. Das natürlich eine halbwegs ausreichende Luftzirkulation in einem Aquarium nicht gegeben ist, darauf kamen wir nicht.

Nun saß unser DEGU hinter Glas und lief aufgeregt herum. Das Einzeltierhaltung in den meisten Fällen Tierquälerei ist, wussten wir schon damals. Also entschlossen wir uns dem DEGU einen Partner zu besorgen. In mehreren Tiergeschäften ernteten wir nur ein verständnisloses Kopfschütteln. DEGUS, was sollte das sein. Die lebten bestimmt nicht unter Wasser?

Wir waren bereits der Verzweiflung nahe, als das Schicksal es gut mit uns meinte. Ja, sagte der Händler, er kennt DEGUS, das sind doch die kleinen Verwandten der Chinchillas und er hat sogar noch ein weibliches Tier da. Hurra endlich, wir nahmen das Tier und schnell ab nach Hause.

Wir setzten unseren neu erworbenen DEGU ebenfalls in das Aquarium. Unsere Freude war groß, die der Tiere weniger. Unser gefundener DEGU ging ständig auf den Neuankömmling los und verbiss sich in ihm. Wir mussten die Beiden trennen. Das war ja auch kein Problem, wie gesagt als Aquarianer.....Wir dachten nach einer gewissen Eingewöhnungsphase würde das schon werden. Doch Tage später nach mehreren fehlgeschlagenen Zusammenführungsversuchen, wollten unsere beiden DEGUS immer noch nicht miteinander.

Wir wälzten wieder Fachliteratur und wurden fündig. Da gab es ein Tier, das sah genauso aus wie ein Degu. Nur war es etwas kleiner. Wir trauten unseren Augen kaum. Seit mehreren Tagen versuchten wir jetzt ein Deguweibchen mit einer männlichen Wüstenrennmaus zu Vergesellschaften. Waren wir blöd.
Eine Entscheidung musste fallen. Degu oder Wüstenrennmaus. Unsere Entscheidung fiel zu Gunsten des Degus aus. Die Wüstenrennmaus wurde verkauft und weitere Fachliteratur zum Thema Degu angeschafft. (Nagetier - gleiche Heimat wie Chinchilla - klettert gerne - sehr Bewegungsfreudig - Tagaktiv) Wir schauten uns an, betrachteten unser aquaristisches Degubehältnis und das schlechte Gewissen machte sich breit.
Damit war der erste Schritt klar, ein vernünftiger Käfig musste her. Damit die zukünftigen Bewohner sich auch bewegen konnten, sollte der schon eine bestimmte Größe haben. Die Zoofachgeschäfte wurden abgeklappert. Nichts, die angebotenen Käfige entsprachen alle nicht unseren Vorstellungen.
Also hingesetzt, überlegt und dann zum Baumarkt. Ein Käfig der Marke "Eigenbau" wurde erstellt. Abmessungen H-180cm / T-55cm / B-120cm. Der Innenausbau wurde mittels Naturholzbrettern und Baumästen realisiert. Dann wurden Degus angeschafft, denn wie auch die Chinchillas ist der Degu ein Herdentier.
Neun Monate später. Mittlerweile hatte sich in der Nachbarschaft herumgesprochen, dass die Richters absolute Tieridioten sind. Aus einem zugeflogenen Unzertrennlichen waren inzwischen zwei Paare geworden. Aus einem nicht mehr gewollten Zebrafinken war ein Schwarm Buntfinken entstanden. Vor dem Aquarium mit afrikanischen Buntbarschen lag der Schäferhundmix aus dem Tierheim und aus dem Deguweibchen war eine kleine Gruppe geworden.

In dieser Situation erhielten wir aus einer Notabgabe (wegen Allergie), einen Chinchillabock. Er hatte zu dem Zeitpunkt schon das stattliche Alter von 13 Jahren erreicht. Er war zwar agil, doch da er die meiste Zeit des Tages in den beengenden Verhältnissen des "CHINCHILLAKÄFIG"s zubringen musste, wurde bei uns das nächste Änderungsvorhaben angedacht. Zumal uns klar war, dass er keinesfalls allein bleiben durfte.

Bedauerlicher Weise war unsere Wohnung bereits zu einem kleinen Zoofachgeschäft mutiert und geeignete Standflächen waren Mangelware. Eine Lösung musste her. Nach reiflicher Überlegung stand fest, die Degus mussten uns verlassen. Damit wurde der Käfig Marke "Eigenbau" frei und konnte entsprechend den Bedürfnissen von Chinchillas umgebaut werden. Nachdem der Chinchillaopa (Fips) seine neue Heimat bezogen hatte, wurde eine Gefährtin für ihn angeschafft. Doch leider stellte sich heraus, dass er absolut unverträglich war.

Durch vorhergehende, langjährige Einzeltierhaltung war er nicht mehr in der Lage ein soziales Gefüge mit Artgenossen aufzubauen. Wir versuchten es etwa eine Woche lang. Chinchillas trennen und wieder zusammenführen. In dieser Zeit habe ich die Körpersprache der Chinchillas auswendig gelernt. Mit Hilfe der gelernten Chinchilla-Körpersprache wäre ich jederzeit in der Lage gewesen eine längere Diskussion zu führen. (Nur das gezielte Urinspritzen klappt heute noch nicht *ggggg )

Nun, eine Trennung von den Chinchillas kam jedenfalls nicht mehr in Frage. Also zog unser Chichillaopa wieder in seinen alten Käfig. Kaum war er dort angekommen und hatte alle Ecken kontrolliert, war er wie umgewandelt. Man kann es für Spinnerei von Tierfanatikern halten. Man kann es auf teilweisen Ausfall der Gehirnströme oder auf Verdunkelung der verbliebenen, geistigen Lichtblicke schieben. Uns kam es jedenfalls so vor, als wenn der Chinchiopa lachend in seinem Käfig saß.

Jetzt mussten wir natürlich noch mindestens ein Tier zur Gesellschaft des weiblichen Chinchillas besorgen und etwa ein Jahr später kamen die ersten Jungtiere. Bis zum heutigen Tage halten wir Chinchillas. Immer in einer Gruppe von etwa drei bis sechs Tieren, je nach Wurfstärke und Verbleib der Jungtiere bei uns. Ach ja, den Chinchillaopa (Fips) gibt es immer noch. Seine Sehkraft hat erheblich nachgelassen und er erkennt nur noch hell und dunkel. Doch diese Tatsache scheint ihn nicht weiter zu stören. Er ist immer noch körperlich gut dabei und fühlt sich wohl in seiner, selbst gewählten Einzelhaft. Wenn die damalige Altersangabe seiner Vorbesitzerin stimmt, dann hat er zum heutigen Zeitpunkt das stolze Alter von 20,5 Jahren erreicht. Hoffentlich bleibt er uns noch einige Zeit erhalten, denn mit ihm kam auch das Chinchillafieber zu uns.

Nur ein paar Bilder meiner Chinchis
Fips ärgern? was gibt es da oben? mist Mietwohnung lasst mich nicht allein
endlich oben mein Schwarzer eine Familie
wo bleibt mein Futter? gibt es nichts Anderes? ich bin schon 19